Tipps für einen besseren Schlaf
Jeder ist sich selbst der nächste nächtliche Ruhestörer.
Durch sein Verhalten am Tag wie auch im Bett. Das lässt sich
ändern.
Kein Kaffee nach 14 Uhr!
Verzichten Sie auf Kaffee, Cola, schwarzen und grünen Tee nach
dem Mittagessen. Koffein hat eine stimulierende Wirkung, die bei
empfindlichen Menschen bis zu 14 Stunden anhalten kann.
Kein Alkohol am Abend
Meiden Sie Alkohol mindestens in den drei Stunden vorm Zubettgehen.
Alkohol kann das Einschlafen zwar beschleunigen, führt aber
in der zweiten Nachthälfte zu Durchschlafproblemen.
Keine Zigaretten nach 19 Uhr
Auch Nikotin wirkt stimulierend und stört den Schlaf. Durch
Rauchen verursachte Lungenschäden beeinträchtigen die
Nachtruhe.
Nicht mit vollem Magen ins Bett
Drei Stunden vor dem Schlafen keine größeren Mengen essen
und trinken! Denn das steigert die Magen- und Darmaktivität
und lässt den Schlaf unruhiger und oberflächlicher werden.
Sport treiben - aber am Abend nicht mehr auspowern
Starke Anstrengung regt das Sympathische Nervensystem an, das den
Körper in Leistungsbereitschaft versetzt. Bis es wieder heruntergefahren
ist, vergehen einige Stunden. Sport am Tag verlängert jedoch
die Tiefschlafanteile und kann zu besserem Schlaf führen.
Pufferzone einbauen
Lassen Sie den Tag langsam ausklingen und verrichten Sie zwei Stunden
vor dem Schlafengehen keine anstrengenden geistigen und körperlichen
Tätigkeiten mehr. Menschen, die Sorgen oder Gedanken schwer
loslassen können, hilft bisweilen Tagebuchschreiben.
Einschlafritual erfinden
Regelmäßigkeit vor dem Schlafen - immer bestimmte Musik
hören, den gleichen kurzen Spaziergang machen oder immer in
derselben Reihenfolge Zähne putzen, Licht löschen, Haustür
abschließen - stimmt den Körper aufs Schlafen ein. Das
Ritual sollte nicht länger als 30 Minuten dauern.
Nachts nicht auf die Uhr gucken
Der Blick auf die Uhr löst meist bestimmte gedankliche und
körperliche Reaktionen aus, die den Schlaf behindern. Deshalb:
Wecker so wegdrehen, dass Sie ihn nachts nicht sehen können.
Nachts nichts essen
Der Körper gewöhnt sich an die nächtlichen Naschereien,
bald weckt er Sie regelmäßig und treibt Sie zum Kühlschrank.
Gar nicht erst anfangen.
Nachts kein helles Licht
Vermeiden Sie helle Beleuchtung, wenn Sie nachts aufwachen. Helligkeit
wirkt als Wachmacher und bringt die innere Uhr aus dem Takt.
Schlafzimmer gemütlich einrichten
In Ihrem Schlafzimmer sollten Sie sich richtig wohl fühlen.
Achten Sie auf die richtige Temperatur (16 bis 18 Grad Celsius)
und gute Verdunklung, räumen Sie, soweit möglich, Lärmquellen
aus dem Weg. Idealerweise sollte das Zimmer nur für die Nacht
da sein und nicht auch als Arbeitszimmer oder Abstellkammer dienen.
Keine Nickerchen
Vermeiden Sie kurze Schläfchen am Tag. Sie sind dann abends
oft nicht müde genug, um gut ein- und durchschlafen zu können.
Besonders tückisch: kurzes Einschlafen vor dem Fernseher oder
über dem abendlichen Buch.
Müde ins Bett
Gehen Sie erst dann zu Bett, wenn Sie wirklich müde sind und
sich fühlen, als könnten Sie sofort einschlafen.
Das Bett ist nur zum Schlafen da
Im Bett nicht fernsehen, essen, lesen, grübeln, streiten, telefonieren
- all dies bringt das Bett gedanklich mit aktiven Tätigkeiten
zusammen und behindert den Schlaf. Sex ist erlaubt!
Nicht wach liegen
Wenn Sie nicht einschlafen können, stehen Sie auf und gehen
in einen anderen Raum. Tun Sie etwas Langweiliges, zum Beispiel
ruhige Musik hören, und gehen Sie erst wieder ins Bett, wenn
Sie sich richtig schläfrig fühlen. Wenn Sie dann immer
noch nicht einschlafen können, wiederholen Sie das Ganze. Stehen
Sie morgens aber trotzdem immer zur gleichen Zeit auf, möglichst
auch am Wochenende und im Urlaub !
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